SHOT BY HANNA MOON

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#tb Angeline for @reeditionmag with @emmawyman

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Als Comme des Garçons und Supreme sich vor ungefähr einem Jahr entschlossen, mal wieder was zusammen zu machen – im Dunkeln leuchtende Regenmäntel mit „Comme des Garcons“-Aufschrift auf dem Rücken nämlich und weiße Anzüge mit schwarzen Punkten darauf, fotografierte Hanna Moon das passende Lookbook. Zu einer ihrer letzten Arbeiten gehörte die berüchtigte Eckhaus Latta Kampagne, bei der echte Clowns echten Sex hatten.

#tb Supreme®/Comme des Garçons SHIRT 🖤

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Von den Lesern der britischen Modezeitschrift DAZED wurde sie unter die Top 100 Fotografen des vergangenen Jahres gekürt. Einer der Magazine, für die sie bereits während ihres Studiums am Central Saint’s Martin College – Fashion Communication – begann regelmäßig zu fotografieren.

Noch auf der Highschool gründete Hanna ihre eigene Plattform und nannte sie „A Nice Magazine“. Da gab es dann vor allem Fotos, ein bisschen Mode, viele Frauen, viele nackt. Die großen Themen der in Südkorea geborenen Hanna sind Transgender und der „koreanische Feminismus“ wie sie es in einem Interview mit dem i-D Magazine benennt.

Die Bilder in ihrem mittlerweile zwei mal jährlich erscheinenden, gedruckten Magazin zeigen immer noch gern Frauen, immer noch eher spärlich bekleidet, wie sie in der Küche stehen und rauchen zum Beispiel. Alles ein bisschen „naughty“, wie Hanna findet.

Ein Editorial mit französischen Transvestiten, eine Home-Story mit einem Model, Bildstrecken mit Nicht-Models. Neben ihrem eigenen Projekt arbeitet Hanna mal für Louis Vuitton, mal fotografiert sie für das Reedition Magazine, mal für i-D.

Und eben umso öfter auch für DAZED, für die sie doch erst letztens unser Lieblings-Model Stella Lucia als böse die Zähne fletschende Hexe mit toupierten Haaren in Szene setzte.

Auf ihrem Tumblr-Blog dann der „daily“ Stuff, analog schießt sie die Leuchtschilder ihres Heimatlandes, den Blick aus dem Flugzeug, einen Mann im Anzug, der gerade eine Kreuzung überquert, einen älteren Herrn im Restaurant, vor ihm eine Pho-Suppe.

Sie kann beides, das durchweg inszenierte, das überzogen faszinierende, von den Eckhaus-Latta-Clowns bis hin zu Bildern ohne erkennbaren Rahmen, Vorgehensweise, die alle diese gewisse Beiläufigkeit verbindet.

by Hanna Moon

by Hanna Moon

by Hanna Moon

All den Nachfolge-Fotografen, die es gerade mit einem „Photography“-Accounts auf Instagram versuchen, gibt sie folgendes auf den Weg:

„Mach weiterhin viele Bilder von dem was dich wirklich interessiert. Du brauchst keine glamouröse Idee um ein eigenes Projekt zu starten. Ich finde, dass meistens die persönlichen Bilder die interessantesten sind. Mach was eigenes.“ (iD)

Category: News

Tags: Hanna Moon

Von: Carl Jakob Haupt

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