Anti-Fur-Trend

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Norwegen – früher eins der Länder mit der größten Pelzproduktion – hat kürzlich verkündet, dass bis 2025 alle Pelzfarmen geschlossen werden. 2017, um eine Vorstellung davon zu bekommen, was Norwegen aktuell noch an Massen produziert, kamen rund 1 Millionen Fuchs- und Nerzfälle aus dem skandinavischen Land.

Norwegen ist nicht das erste Land, welches sich komplett gegen die Pelzindustrie entscheidet: Großbritannien, Deutschland, Österreich und Kroatien sind die Vorreiter, auch die Tschechische Republik wird ab 2019 alle Pelzfarmen außer Landes verweisen. Auch immer mehr Modemarken beschließen den Verzicht auf Echtpelz in ihren Designs:

2016 kündigte Armani und The Kooples an zukünftig auf Echtpelz zu verzichten, 2017 folgten GUCCI und Michael Kors. Giorgio Armani, über Jahrzehnte ein leidenschaftlicher Verfechter von Pelz, erklärte seine Entscheidung mit dem technischen Fortschritt: “Es gibt heutzutage Möglichkeiten, mit denen es möglich ist auch hochwertige Alternativen zu produzieren.”

GUCCI Chief Executive Bizzarri bezeichnet Echtpelz als “outdated” und “not modern”, The Kooples arbeitet in den letzten Jahren eng mit PETA zusammen und die Verantwortlichen der britischen Marke kamen so auf die weise Erkenntnis, dass all das Tierleiden nicht notwendig sei, um stylische Mode zu produzieren.

Auch Hugo Boss, Calvin Klein, Tommy Hilfiger und Ralph Lauren gehören seit Jahren zu den Marken, die sich bewusst gegen Echtpelz entscheiden. Es ist definitiv eine positive Anti-Fur-Tendenz in der Modebranche zu erkennen. Denn auch die großen Mode-Online-Shops wie YOOX, Mr Porter und Net-A-Porter setzen ein Zeichen und nehmen zukünftig Abstand von Echtpelz-Produkten.

Schlechte Zeiten für die Ewiggestrigen, zum Beispiel FENDI, denn wenn auch der immer mächtiger werdende E-Commerce-Markt sich gegen Echtpelz entscheidet, dann geht es ans Eingemachte: den Umsatz! Das tut weh!

Category: News

Tags: Anti-Fur, Faux-Fur

Von: David Kurt Karl Roth

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